Drei kommentierte Lesungen und ein Konzert.
Joseph Roth, Milena Jesenská, Martin Buber und Selma Meerbaum-Eisinger
Mit seinem theologisch-philosophischen Essay „Ich und Du“, einem Klassiker der Moderne, inspiriert Martin Buber (1878 – 1965) bis heute genauso wie mit seiner Übersetzung des Tanach bzw. des Alten Testaments und der Sammlung kurzer Geschichten aus dem osteuropäischen Judentum, den Erzählungen der Chassidim.
Die kommentierte Lesung legt den Schwerpunkt auf Bubers Lebenserinnerungen, in denen er episodisch nachzeichnet, welche geglückten und gescheiterten Begegnungen sein Denken beeinflussten:
Da war der Augenblick nach der Trennung der Eltern, in dem der Vierjährige begriff, dass seine Mutter nie wiederkehren werde. Da waren das Streicheln eines Pferdes, das Gespräch in der Bukowina mit einem frommen Chassid, der ihn für einen Wahrsager hielt, der Disput über das Wort „Gott“ mit einem Freund im Sonnenaufgang …
Martin Bubers Erinnerungen gewähren einen persönlichen, lebensnahen Zugang zu einem großen Denker des 20. Jahrhunderts.
Auch Beispiele aus der Bibelübersetzung und aus den chassidischen Geschichten werden vorgestellt.
Termin:
Dienstag
10. März 2026
19:30 Uhr
Ort:
Synagoge Herford
Komturstr. 21-23
32052 Herford
Eintritt frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.