Was wir das Christentum nennen – das war am Anfang eine kleine Gruppe von jüdischen Jesusverehrern. Im Lauf der Zeit wurde daraus eine der mächtigsten geistigen – und politischen – Kräfte der Weltgeschichte.
Diese Veranstaltung unternimmt den Versuch zu verstehen, warum und wie sich die Wege von Judentum und Christentum langsam trennten, welche weitreichenden Folgen dies für den Verlauf der Geschichte hatte – und was uns frühchristliche Texte über diesen Trennungsprozess sagen.
Michael Girke
hat die Reihe konzipiert
und wird an den sieben
Abenden vortragen.
Der Herforder Publizist Michael Girke spannt einen weiten historischen Bogen von der Entstehung des Judentums bis zum Antisemitismus der Gegenwart. Immer wieder erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Antisemitismus eine seit Langem wirkende menschenfeindliche Einstellung ist, die sich tief und nachhaltig in die Kulturgeschichte eingebrannt hat.
Antisemitismus trieb und treibt sein Unwesen in den Religionen, den Wissenschaften und verschiedenen Formen politischen Bewusstseins. Dies wird von Michael Girke kenntnisreich und anschaulich Abend für Abend dargestellt werden.
Der siebenteilige Kurs ist eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford mit der Volkshochschule des Kreises Herford. Sie können sich an einzelnen Veranstaltungen der Reihe teilnehmen.
Hinweis: Den digitalen Blätterkatalog der Reihe finden Sie in der dritten Reihe von oben!
Termin:
Mi. 23. September 2026
19:00 Uhr
Ort:
Reine Online-Veranstaltung
Eintritt frei.
Anmeldung ist erforderlich.