Die Geschichte des Christentums ist nicht zu trennen von derjenigen des Römischen Reiches. Unter Kaiser Konstantin, im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, wird das Christentum dessen Staatsreligion, der Glaube also Institution.
Was bedeutet das für den Umgang mit dem Judentum, vom dem sich die Wege langsam aber stetig getrennt haben? Was sagen zentrale christliche Autoren wie Matthäus, Paulus oder Augustinus zum Umgang der sich eigentlich doch verwandten Glaubensrichtungen miteinander?
Michael Girke
hat die Reihe konzipiert
und wird an den sieben
Abenden vortragen.
Der Herforder Publizist Michael Girke spannt einen weiten historischen Bogen von der Entstehung des Judentums bis zum Antisemitismus der Gegenwart. Immer wieder erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Antisemitismus eine seit Langem wirkende menschenfeindliche Einstellung ist, die sich tief und nachhaltig in die Kulturgeschichte eingebrannt hat.
Antisemitismus trieb und treibt sein Unwesen in den Religionen, den Wissenschaften und verschiedenen Formen politischen Bewusstseins. Dies wird von Michael Girke kenntnisreich und anschaulich Abend für Abend dargestellt werden.
Der siebenteilige Kurs ist eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford mit der Volkshochschule des Kreises Herford. Sie können sich an einzelnen Veranstaltungen der Reihe teilnehmen.
Hinweis: Den digitalen Blätterkatalog der Reihe finden Sie in der dritten Reihe von oben!
Termin:
Mi. 7. Oktober 2026
19:00 Uhr
Ort:
Reine Online-Veranstaltung
Eintritt frei.
Anmeldung ist erforderlich.