Zwei Ereignisse prägten in besonderer Weise die Zeit des Mittelalters: die Kreuzzüge und die Krise, in die Europa durch den Ausbruch der Pest im 14. Jahrhundert geriet. Bei der Suche nach Ursachen für die mannigfaltigen Leiden der Menschen in jener Epoche begann man Juden zu dämonisieren, machte sie zu „Sündenböcken“.
Warum? Mit welchen Argumenten? Welche Rollen spielten die damalige Politik und die damalige Kirche bei diesem Geschehen? Diese Kursstunde versucht zu zeigen, dass das im Mittelalter eingenommene Verhältnis zum Judentum Auswirkungen bis heute hat.
Michael Girke
hat die Reihe konzipiert
und wird an den sieben
Abenden vortragen.
Der Herforder Publizist Michael Girke spannt einen weiten historischen Bogen von der Entstehung des Judentums bis zum Antisemitismus der Gegenwart. Immer wieder erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Antisemitismus eine seit Langem wirkende menschenfeindliche Einstellung ist, die sich tief und nachhaltig in die Kulturgeschichte eingebrannt hat.
Antisemitismus trieb und treibt sein Unwesen in den Religionen, den Wissenschaften und verschiedenen Formen politischen Bewusstseins. Dies wird von Michael Girke kenntnisreich und anschaulich Abend für Abend dargestellt werden.
Der siebenteilige Kurs ist eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford mit der Volkshochschule des Kreises Herford. Sie können sich an einzelnen Veranstaltungen der Reihe teilnehmen.
Hinweis: Den digitalen Blätterkatalog der Reihe finden Sie in der dritten Reihe von oben!
Termin:
Mi. 21. Oktober 2026
19:00 Uhr
Ort:
Reine Online-Veranstaltung
Eintritt frei.
Anmeldung ist erforderlich.