Die Zeit seit dem 15. Jahrhundert steht in Europa im Zeichen von Rationalität, Aufklärung, Vernunft. Ein verträgliches Verhältnis zwischen Christen und Juden wird ausdrücklich gefördert.
Zugleich beginnen europäische Länder damit, überall auf der Welt Kolonien zu gründen. Deren Bewohner werden unter Zuhilfenahme der neuen Wissenschaften als unterlegene Menschen zweiter Klasse definiert.
Dieser Kurs fragt danach, was die Ursachen dafür sind, dass ausgerechnet in dieser Zeit der großen geistigen Blüte theoretische Grundlagen für das Phänomen Antisemitismus gelegt werden.
Michael Girke
hat die Reihe konzipiert
und wird an den sieben
Abenden vortragen.
Der Herforder Publizist Michael Girke spannt einen weiten historischen Bogen von der Entstehung des Judentums bis zum Antisemitismus der Gegenwart. Immer wieder erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Antisemitismus eine seit Langem wirkende menschenfeindliche Einstellung ist, die sich tief und nachhaltig in die Kulturgeschichte eingebrannt hat.
Antisemitismus trieb und treibt sein Unwesen in den Religionen, den Wissenschaften und verschiedenen Formen politischen Bewusstseins. Dies wird von Michael Girke kenntnisreich und anschaulich Abend für Abend dargestellt werden.
Der siebenteilige Kurs ist eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford mit der Volkshochschule des Kreises Herford. Sie können sich an einzelnen Veranstaltungen der Reihe teilnehmen.
Hinweis: Den digitalen Blätterkatalog der Reihe finden Sie in der dritten Reihe von oben!
Termin:
Mi. 4. November 2026
19:00 Uhr
Ort:
Reine Online-Veranstaltung
Eintritt frei.
Anmeldung ist erforderlich.